Do you speak Freestylish?

Do you speak Freestylish?

Tauchen Sie mit uns in die spaßige Welt der Freestyler ein und testen Sie ihr Freestylish-Sprachwissen.

Wie viele Begriffen kennen Sie?
  • Kicker
  • Boxen
  • Tubes
  • Rails
  • Shredden
  • Jibben
  • Faceplant
  • Switch
  • Champagner-Powder
  • Airtime
  • Backflip
  • Spin
  • Grab

Sie Lösung finden Sie am Ende des Artikels.

Doch wie entsteht so eine spaßige Schneewelt? Wir holen uns die Antworten direkt von Shaper „Goffi“.

Gottfried „Goffi“ Gram beherrscht die Kunst, Schnee zu purem Spaß zu formen – und konzipiert und kreiert mit dem Team seines Unternehmens shape-it die Funparks in Fiss.

Freestylen in Serfaus-Fiss-Ladis ist Freiheit und Fun pur. Welche Parks und Fun Areas erwarten die Gäste?

Es gibt mehrere Fun Areas: den Sun Park auf der Fisser Südseite, den Shred Park, die Fun Slope und den Snow Park auf der Fisser Nordseite sowie zwei weitere in Serfaus.

Muss man ein Könner sein, um die Parks zu nutzen?

Nein, die Fun Areas sind auf die unterschiedlichen Zielgruppen ausgerichtet: In Fiss liegt der Schwerpunkt bei den Kindern und Familien und die Fun Areas in Serfaus sind für Fortgeschrittene und Profis konzipiert.

Welcher Park eignet sich für Beginner?

Die Fun Slope ist sehr spielerisch. Sobald die Kinder die rote Plazörabfahrt (Nr. 21) auf der Fisser Nordseite meistern können, können sie auch in die Fun Slope fahren und dort erste Erfahrungen auf Wellenbahnen, Steilkurven, mit Abklatschfiguren und in Tunneln sammeln.

Welche Tipps geben Sie Beginnern mit ins Freestyle-Abenteuer?

Kenne deine Limits! Wer sie (noch) nicht kennt, sollte sich umso vorsichtiger bewegen. Oft schauen die Obstacles gar nicht so schwierig aus, doch wer sein Fahrkönnen oder die Geschwindigkeit überschätzt, riskiert einen Unfall. Jedes Obstacle ist mit einem blauen, roten oder schwarzen Fähnchen markiert, das wie bei Pisten den Schwierigkeitsgrad kennzeichnet. Egal ob Kicker oder Boxen – die Obstacles, also die Hindernisse, machen einen Parcours aus.

Wie werden die Parcours angelegt?

Es ist ganz wichtig, dass man mit dem Gelände mitbaut und den natürlichen Fluss des Hanges nutzt, weil wir dadurch zum einen sehr viel Schnee sparen und zum anderen die FunparkFahrer richtig lenken können.

Wie wird eine Fun Area Wirklichkeit? Welche Schritte sind von der Idee über die Planung bis zum ersten Ride nötig?

Wir machen unsere Vision zur Mission. Damit eine Anlage erfolgreich ist, basiert sie auf drei Säulen: erstens Planung und Konzipierung, zweitens Aufbau und drittens tägliche Präparation. Wenn eine dieser drei Säulen nicht funktioniert, funktioniert das Konzept Snowpark nicht.

Wie werden die Fun Areas täglich gewartet?

Für die Shaper, die die Fun Areas pflegen, beginnt der Tag mit einer Kontrollfahrt durch die Fun Areas, wobei geschaut wird, ob Mängel durch Pistenpräparationen oder Witterungseinflüsse entstanden sind. Dann werden die ersten Netze ausgesteckt, der Airbag flottgemacht, der Riesentorlauf auf der Rennstrecke gesteckt und so weiter. Während des Betriebs gibt es für die Shape-Crew verschiedene Arbeitstätigkeiten, wie die Netze und Obstacles zu kontrollieren und die Obstacles zu wachsen, damit sie schön rutschen. Abends beginnt dann die Haupttätigkeit: die Präparation des Schnees rund um die Obstacles und der Absprünge. Ein Großteil muss dabei händisch gemacht werden, bevor das Pistengerät übernehmen kann. Der „unsichtbare“ Aufwand unseres fünf- bis achtköpfigen Teams ist sehr groß, damit am nächsten Tag wieder alles tadellos präpariert ist.

Worin liegt Ihre persönliche Leidenschaft am Freestylen?

Diese Sportart wird nie langweilig. Man kann so viele Tricks kombinieren, dass es gefühlt unendlich viele Möglichkeiten gibt – und sich immer weiter steigern.

Gottfried Gram

Damit Sie immer perfekt ausgestattet und garantiert mit dem richtigen Material auf den Pisten und in den Fun Areas unterwegs sind, bietet unser SHF Sportshop & Skiverleih beste Beratung und Top-Qualität. Gerne können Sie Ihre Ausrüstung auch online vorreservieren – und bei Ihrer Anreise ist alles bereits vorbereitet. Sie starten über unseren Ski-in- & Ski-out-Zugang direkt auf die Piste.

Na, wie viele Begriffe haben Sie geschafft?
  • Kicker: Schanzen
  • Boxen: Kästen
  • Tubes: Rohre aus Kunststoff mit einem
    größeren Durchmesser
  • Rails: kleine Rohre, die an ein Stiegengeländer
    erinnern
  • Shredden: im Funpark fahren und Spaß dabei haben
  • Jibben: Rails und Boxen fahren
  • Faceplant: Sturz mit dem Gesicht voran auf
    die Piste (nicht empfehlenswert!)
  • Switch: Rückwärtsfahren
  • Champagner-Powder: besonders fluffiger
    Pulverschnee, den es bei uns nur an sehr kalten
    Tagen und sehr selten gibt – eine Rarität und
    Delikatesse im Schnee!
  • Airtime: Flugzeit während eines Sprungs
  • Backflip: Rückwärtssalto
  • Spin: Drehung oder Schraube
  • Grab: Griff an die Ski oder ans Snowboard
    während der Flugphase