Der neue Kidsclub im Schlosshotel Fiss – „Ein Raum, der Kindern wirklich gerecht wird“
Was begeistert Kinder heute wirklich? Und was macht einen Kidsclub zu einem Ort, an den sie jeden Tag gerne zurückkehren? Wir haben mit Ole Berkholz, dem Kidsclub-Manager im Schlosshotel Fiss, gesprochen. Seine Antworten zeigen: Es geht um mehr als Ausstattung. Es geht um Atmosphäre, Raumgefühl – und vor allem um Menschen.
Auf die Frage, was Kinder am neuen Kidsclub am meisten begeistert, antwortet Ole mit spürbarer Überzeugung: „Ich glaube, es ist vor allem die Vielfalt. Der Raum bietet ganz unterschiedliche Möglichkeiten – für die Kleinen genauso wie für die Größeren.“
Er beschreibt das neue Konzept als bewusst offen und großzügig gestaltet: „Wir haben kleine, geschützte Bereiche für jüngere Kinder und gleichzeitig genug Platz zum Toben und Bewegen. Es fühlt sich nicht eng an, sondern weit und freundlich. Genau das brauchen Kinder.“
Auch die Farbgestaltung spielt für ihn eine wichtige Rolle: „Die Farben sind hell, warm und sehr kinderfreundlich. Der Raum wirkt offen und einladend – das spüren die Kinder sofort.“
Und dann ergänzt er lächelnd: „Am Ende sind es natürlich die Betreuer, die am meisten begeistern. Räume sind wichtig – aber entscheidend sind die Menschen.“



„Man merkt, wie viel Herzblut hier drinsteckt“ – Das Feedback der Eltern
Besonders spannend war für uns die Frage, wie Eltern auf den neu gestalteten Kidsclub reagieren – vor allem jene, die das Schlosshotel Fiss schon länger kennen. Oles Antwort ist eindeutig: „Wir bekommen durchgehend positives Feedback. Viele Eltern sagen uns, dass man merkt, wie viel Mühe und Herzblut in die Neugestaltung geflossen sind.“
Der neue Kidsclub sei für sie deutlich mehr als ein klassischer Spielraum. „Eltern sagen oft, es fühlt sich nicht wie ein Standard-Kinderraum an. Es ist kein Raum mit nur einem Basteltisch und ein paar Spielgeräten – es ist ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Konzept.“
Ein Bereich wird dabei besonders häufig erwähnt: der „Zauberwald“. „Unsere Lese- und Ruhezone kommt unglaublich gut an. Kinder, die eine Pause brauchen, ziehen sich dorthin zurück, blättern in Büchern oder entspannen einfach.“
Auch Familien mit Babys oder Kleinkindern, die noch nicht aktiv betreut werden, nutzen diesen Bereich gerne. „Viele Eltern setzen sich dort mit ihren Kleinsten hin, spielen am Rand des Geschehens und genießen die Atmosphäre. Das schafft Nähe und Vertrauen.“
Sein Resümee ist klar: „Ich habe bislang kein negatives Feedback gehört – im Gegenteil. Besonders unsere Stammgäste schätzen die Veränderungen sehr.“
Mehr Platz, mehr Struktur, mehr Möglichkeiten
Auch das Betreuungsteam selbst habe die Veränderungen sofort gespürt. Der zusätzliche Raum mache einen großen Unterschied. „Wir haben jetzt einfach mehr Platz. Die Kinder können sich freier bewegen, mehr ausprobieren und auch mal richtig toben.“
Gleichzeitig ermögliche die neue Struktur eine bessere Organisation. „Wir können die Bereiche klar voneinander trennen: eine Spielecke, eine Kreativzone, einen Bereich für Gemeinschaftsspiele und eine Ruhezone. Das gibt Orientierung – und trotzdem Freiheit.“
Besonders wichtig sei ihm, dass sich der Raum flexibel nutzen lässt. „Wir können Aktivitäten gut an verschiedene Altersgruppen anpassen. Und selbst Klassiker wie Verstecken spielen funktionieren wunderbar – was für Kinder oft das größte Highlight ist.“
Sein Fazit: „Im Vergleich zu früher ist es deutlich entspannter. Mehr Raum bedeutet einfach mehr Möglichkeiten – für uns und für die Kinder.“
Wenn der Kidsclub zur Osterwerkstatt wird
„Der Raum gibt eine klare, verlässliche Struktur vor“, sagt Ole.
„Was wir darin umsetzen, orientiert sich an der Saison, an Feiertagen und an dem, was Kinder aktuell begeistert.“
🐰 Dieses Jahr im Osterprogramm:
Ostereier bemalen
Osterkörbe basteln
Mini-Osterzöpfe und Cake Pops backen
Österliche Kressekörbchen gestalten
Große Ostereiersuche am Ostersonntag
Besuch beim Hühnerhof „Fisser Goggala“
Altersvielfalt als Chance – „Die Kinder haben trotzdem immer Spaß“
Natürlich bringt ein Familienhotel unterschiedliche Altersgruppen zusammen. Auf unsere Frage nach Herausforderungen antwortet Ole überraschend gelassen: „Ganz ehrlich? Ich sehe momentan keine echte Herausforderung. 99, wenn nicht sogar 100 Prozent der Kinder haben richtig viel Spaß bei uns.“
Wenn er einen Punkt nennen müsste, dann sei es die Altersdurchmischung. „Die Kleineren zwischen zwei und fünf Jahren spielen gerne unter sich. Die Größeren wollen mehr Action, mehr Dynamik.“
Für Teenager gebe es in der Activity Lounge mit Kletterwand und Tischkicker tolle Angebote. „Für die Altersgruppe dazwischen – die Pre-Teens – gibt es noch Potenzial für zusätzliche Actionformate. Aber selbst das funktioniert aktuell gut.“
Er bleibt optimistisch: „Mit zukünftigen Erweiterungen können wir hier noch mehr Möglichkeiten schaffen. Aber wichtig ist: Die Kinder fühlen sich wohl – und sie haben Spaß. Das ist das Entscheidende.“



„Für mich zählt das Menschliche“ – Oles persönliche Motivation
Zum Abschluss wollten wir von Ole wissen, welche Aktivität ihm persönlich am meisten Freude bereitet. Seine Antwort ist ebenso ehrlich wie berührend: „Ich habe keine Lieblingsaktivität. Für mich steht das Menschliche im Mittelpunkt.“
Ob Schnitzeljagd, Fangenspiel, Bastelrunde oder gemeinsames Malen – für ihn ist nicht entscheidend, was gemacht wird, sondern wie. „Wenn die Verbindung stimmt, wenn man gemeinsam lacht und eine gute Energie spürt, dann macht jede Aktivität Spaß.“
Er beschreibt seine Arbeit nicht als Programm, sondern als Beziehung: „Es geht darum, mit den Kindern echte Momente zu erleben. Wenn sie sich gesehen und ernst genommen fühlen, entsteht automatisch Freude.“
Ein Team, das Verantwortung lebt
Auch über sein Team spricht Ole mit großer Wertschätzung. „Wir ergänzen uns sehr gut. Jede bringt ihre eigenen Stärken mit.“ Besonders schätzt er die Selbstständigkeit seiner Kolleginnen: „Mir gefällt es, wenn ein Team eigenverantwortlich arbeitet, Ideen einbringt und Aufgaben selbstständig übernimmt.“
Er sieht Vielfalt als Stärke: „Nicht jeder Betreuer hat zu jedem Kind den gleichen Zugang – und das ist völlig in Ordnung. Genau dadurch ergänzen wir uns.“
Sein Gesamtfazit nach der ersten Saison im Schlosshotel Fiss fällt eindeutig aus: „Wir haben bisher ausschließlich positives Feedback erhalten – auch beim Babysitting-Angebot.“
Und zum Schluss betont er noch einmal, wie wichtig das Zusammenspiel aller Bereiche im Haus ist: „Man merkt einfach, dass hier alles ineinandergreift – vom Team über das Konzept bis zur Kommunikation.“
Der neue Kidsclub ist damit weit mehr als ein schöner Raum. Er ist ein Ort, an dem Kinder wachsen dürfen. Ein Ort, an dem Vertrauen entsteht. Und – wie Ole es so treffend sagt – „ein Ort, an dem Kinder einfach richtig viel Spaß haben.“
